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Am Morgen des 3. Oktober 2002 brachen die Wanderfreunde Wuppertal auf zu ihrer traditionell in jedem Herbst stattfindenden Jahresfahrt. Diesmal war Schwerin, die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern das erklärte Ziel. Im Bus saßen 41 Personen, Vereinsmitglieder sowie auch Freunde und Gäste des Vereines.

Die erste Etappe auf dem Weg dorthin führte nach Bispingen in der Lüneburger Heide.

Dort an der Bundesstraße 209 zwischen Soltau und Amelinghausen bei Kilometerstein 29,1 befindet sich ein wirklich sehenswertes Greifvogel-Gehege. Die Besitzerin, Frau Frigga Steinmann-Laage versteht es in einer unnachahmlichen, humorvollen Art, mit den Vögeln umzugehen und die Besucher zu begeistern. Man spürt deutlich, mit welcher Liebe die Tiere – hauptsächlich Eulen – aufgezogen wurden und betreut werden.

(Siehe auch www.greifvogel-gehege.de)

Nicht weit entfernt, in der alten Hansestadt Lüneburg, die im Mittelalter durch die Gewinnung von Salz eine der reichsten Städte Deutschlands war, wurde eine kurze Mittagsrast eingelegt. Anschließend wurde die Reise über Lauenburg und Hagenow in Richtung Schwerin fortgesetzt. Am späten Nachmittag erreichte die Gruppe dann bei schönstem Sonnenschein das idyllisch am Ostufer des Schweriner Sees gelegene Hotel „Seewisch“. Nach dem Abendessen wurde dann zu der Musik von „DJ Martin“ getanzt, gesungen und gelacht.

(Siehe auch www.seewisch.de)

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am nächsten Morgen nach Waren (Müritz). Der Müritzsee ist nach dem Bodensee der zweitgrößte See Deutschlands. Und gleich nebenan liegt der viertgrößte, der Plauer See. Weiter östlich ist der riesige Müritz-Nationalpark, in dem viele seltene Tierarten heimisch sind.

Der dritte Tag führte die Gruppe nach Wismar, wiederum eine sehenswerte alte Hansestadt. Nachdem die interessante Stadtführung noch trocken abgeschlossen werden konnte, begleitete ein heftiger Regenschauer das Mittagessen. Anschließend ging die Fahrt weiter zum Ostseebad Kühlungsborn, wo ein Strandspaziergang angesagt war.

Am letzten Tag wurde die Heimreise angetreten. Auf dem Rückweg wurde zunächst Schwerin angesteuert. Auch hier war wieder eine Stadtführung gebucht. Rund um das Schweriner Schloss, unter anderem Sitz der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern, gab es viel Interessantes zu sehen. Am Nachmittag ging es dann weiter. Im weiteren Verlauf der Reise wurden noch kurze Zwischenstops am Schloss Ludwigslust, dem „mecklenburgischen Versailles“, und in Uelzen eingelegt. Dort wiederum wurde der Bahnhof von dem Künstler Friedensreich Hundertwasser in seiner unnachahmlichen Art und Weise zum Kultur- und Umweltbahnhof umgestaltet.

Mit unzähligen Eindrücken versehen ging ein schönes verlängertes Wochenende zu Ende. Erfreulicherweise konnte ein Zuwachs von fünf neuen Vereinsmitgliedern verbucht werden. Und alle freuen sich schon auf das nächste Jahr. Neben mehreren Tagesausflügen ist die Jahresfahrt in den Bayerischen Wald schon fest eingeplant. (Siehe auch www.singenderwirt.de)

Dietmar Eicken

INSEL RÜGEN – NATUR PUR

Nachdem uns der Wanderurlaub in Eckernförde im Mai 2002 so gut gefallen hat, machten wir uns diesmal auf nach Rügen, um dort den Rundwanderweg Südost-Rügen zu erwandern

Wir, das sind 6 Vereinsmitglieder der Wanderfreunde Wuppertal e.V.

Die Fahrt auf die Insel über den Rügendamm entschädigte uns sofort für die doch etwas längere Anreise von fast 700 km. Man ist überwältigt von dem Anblick, der sich einem bietet. Die Ostsee zeigte sich von ihrer schönsten Seite, überall waren Boote mit Anglern zu sehen und wenn man sich umschaute, war das Panorama der Hansestadt Stralsund zu erkennen

Unsere Quartiere hatten wir in dem Ostseebad Baabe gebucht, dem Startort des Rundwanderweges. Wir sind insgesamt 121 km in Etappen von 17 km bis 31 km gewandert. Die einzelnen Strecken führten uns durch eine einzigartige Landschaft. So sind wir an flachen, feinsandigen Stränden, durch herrliche Buchenwälder und hoch über dem Meer an der Steilküste entlang gewandert. Auch die Nachbarorte Sellin, Binz und Göhren konnten wir auf unseren Wanderungen kennenlernen. Eine Wanderstrecke führte uns auch zum Jagdschloss Granitz. Unbeschreiblich schön waren die Wanderungen durch das Biosphärengebiet. Hier ist man ganz mit der Natur allein und kann u.a. Störche beobachten.

Auch haben wir an dem IVV-Wandertag am 06.05.2004 in Baabe teilgenommen. Dieser wurde ausgerichtet von den WF SGB Rügen e.V.

Getreu unserem Motto „jeder kann, keiner muss“ haben wir die wanderfreie Zeit je nach unseren Interessen und Wünschen ganz unterschiedlich gestaltet. Während einige eine Fahrt über die Insel bis zum Kap Arcona unternommen haben, haben andere lieber die Sonne im Strandkorb genossen oder sind nach Stralsund gefahren.

Alles in allem war dieser 14-tägige Urlaub wieder ein Erlebnis und wir halten jetzt schon Ausschau nach einem weiteren Rundwanderweg, den wir in Angriff nehmen möchten.

Anke Gordon

2. Vorsitzende

Wanderfreunde Wuppertal e.V.

IVV Wanderweg OLPE

 

Der Wanderweg in Olpe ist für uns Wuppertaler fast wie ein Heimspiel.

Nur ca. 75 km vor unserer Haustür , im Sauerland, liegt der Biggesee mit seiner schönen Landschaft. Daher war es uns ein Bedürfnis, diesen Rundwanderweg kennen zu lernen.

Also machten sich fünf von uns auf den Weg, um neben den angebotenen Wochenendwanderungen der DVV/IVV Veranstaltungen, auch hier noch etwas zu ER-Leben.

Die Strecken waren zwar zum Teil recht anstrengend, aber durch die reizvolle Landschaft wurden wir immer wieder für die Strapazen entschädigt. Wälder, kleine Dörfer, der Biggesee und die gute Gastronomie an den einzelnen Strecken machten das Ganze zu einer gelungenen Sache.

165 km aufgeteilt in 8 Teilstücke mit Streckenlängen von 12 bis 25 km  haben uns gezeigt, daß man neben PC und TV seine FREI-Zeit  in und mit der Natur verbringen kann, ohne GELANGWEILT zu sein.

Eines habe ich  auf vielen Wanderungen gelernt: Die Welt mit ihrer einmaligen Natur, die uns geschenkt wurde, ist es wert, erhalten zu werden und das Wandern ist wohl die schönste Art, unsere Heimat kennen zu lernen.

Nun haben wir auch diesen Wanderweg geschafft. Wir werden wiederkommen, zu einer anderen Zeit.

Jetzt wollen wir uns einen neuen Weg suchen, um unsere Landschaften zu ER-Wandern.

 Hans- Jürgen Feyer

1.Vorsitzender

Wanderfreunde Wuppertal e.V.

Kurzurlaub im Land der Weißen Berge

 

Wir hatten Urlaub und hatten uns nichts vorgenommen.

Was tun mit der Zeit? Zum Flughafen fahren und für Kurzentschlossene buchen?

Keine Lust!

Zum Wandern gehen? Ja!

Also Wandern! Aber wo?????

Meine Frau hatte die rettende Idee.

Den DVV-Terminkalender auf den Tisch und die Wanderwege im hinteren Teil aufgeschlagen.

Schon bei der Durchsicht stach uns ein ganz besonderes Bild von einem weißen Berg ins Auge.

Jetzt ging es los: Wo liegt Heringen? Wo ist das “Land der weißen Berge”???

Im Internet fanden wir des Rätsels Lösung. In Hessen, an der ehemaligen Grenze zur DDR.

Also Entschluss gefasst; wir fahren!

Eben noch eine Ferienwohnung über das Internet suchen, anrufen, packen und los geht es.

 

Es ist Sonntag der 3. Oktober 2004.  Eine Autofahrt von 3,5 Std. liegt hinter uns. Wir stehen am Haus unseres Vermieters und werden begrüßt von einem Ehepaar in WANDERKLEIDUNG. Wir unterhalten uns kurz und nach wenigen Sätzen wissen wir, dass wir es mit Menschen aus dem DVV-Land zu tun haben.

Am nächsten Morgen geht es los: Strecke Nr. 1 liegt vor uns . 24 km zum Eingewöhnen. Das Wetter kann nicht besser sein. Sonne, klare kühle Luft und eine herrliche Landschaft. So lässt es sich wandern.

Doch wo sind die weißen Berge? Nach einem kurzen Blick über die Schulter sehen wir Ihn, den größten der weißen Berge, den „Monte Kali“. ein RICHTIGER Berg von über 500 mtr Höhe. gigantisch und von Menschenhand geschaffen.

Die nächsten Tage sind wir viel in seinem Schatten unterwegs und wir sehen ihn von allen Seiten.

Nach über 100 km in Heringen fehlt noch eine Strecke und ein besonderes Erlebnis: Die Ersteigung des „Monte Kali“

Am 10.10.2004 ist es soweit. Von unserem “Basislager” in 286 mtr. geht es ohne Zwischenstop und Pause auf den 524 mtr. hohen Gipfel.

Diese Aussicht auf den Thüringer Wald und das Hessische Bergland sind die Anstrengungen wert den „MONTE“ zu erklimmen.

Die anderen Besucher und wir sind hin und weg.

Nach ca. 90 Minuten beginnt der Abstieg  von einer Halde aus Salz, die in der Sonne strahlend weiß erscheint und jeden Tag um 20 000 t wächst.

Es ist wieder Montag  und die letzte Etappe unseres Wanderurlaubes liegt noch vor uns.

Noch einmal am „Monte Kali“ vorbei, über die Grenze nach Thüringen. von hier “in den Westen machen” nach Heringen und schon ist der Urlaub vorbei und 120 km im Land der weißen Berge liegen hinter uns.

Ein schöner  Wanderweg, der SUPER beschildert ist und landschaftlich viel zu bieten hat, das ist der RWW Heringen/ Wölfershausen  „Im Land der weißen Berge”.

 

Hans Jürgen Feyer

1.Vorsitzender Wf Wuppertal

Unsere Jahresfahrt 2005 ins Erzgebirge.

Am Samstag, den 1. Oktober 2005 brachen wir mit dem Bus auf nach Rechenberg-Bienenmühle im Erzgebirge. Im „Naturhotel Lindenhof“ im Ortsteil Holzhau waren die Quartiere für uns gebucht. Nachdem wir dort angekommen waren, machten wir nach einer kleinen Kaffeepause einen Erkundungsspaziergang durch den Ort und holten uns bei diesem den richtigen Appetit für das Abendessen. Das Essen sowie der Service im Hotel waren übrigens, das sei an dieser Stelle schon erwähnt, klasse.

 

Am nächsten Tag fuhren wir zu der Universitätsstadt Freiberg, wo wir nach einigen Stunden zur freien Verfügung an einer Stadtführung teilnahmen. Dabei erfuhren wir u.a., dass die Stadt ihre Gründung dem Fund von Silber zu verdanken hat. Der Wettiner Markgraf Otto gründete im Jahre 1160 eine befestigte Siedlung. Daraus ging die während des gesamten Mittelalters größte Stadt Sachsens hervor. Im Jahre 1765 wurde die Bergakademie gegründet. Sie ist bis dahin die vierte Universität des Freistaates Sachsen und die erste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt.

Am Abend stand dann der traditionelle gemütliche Abend mit Musik und Tanz an. Wir hatten viel Spaß, vor allen Dingen bei den einzelnen Darbietungen unserer Vereinskollegen und Gäste. Wie schon in den Jahren davor, nahmen wieder einige Gäste an unserer Jahresfahrt teil.

Am Montag, den 03.10.2005 stand die Fahrt nach Seiffen und zum Schloss Augustusburg auf dem Programm. Seiffen lässt das Herz eines jeden Liebhabers der Holzkunst des Erzgebirges höher schlagen. So fuhren wir denn auch mit etlichen Tüten und Paketen bepackt weiter. 

Danach ging es nach Schloss Augustusburg. Hier wollten wir uns eigentlich die Greifvögel-Flugschau ansehen. Leider war es an diesem Tag jedoch etwas nebelig, so dass die Schau nicht stattfinden konnte. Allerdings konnten wir uns die Greifvögel aus der Nähe ansehen. Es war auch noch genügend Zeit, um das Motorradmuseum zu besuchen.

Mit einem lustigen Kegel- oder Bowling-Wettkampf klang dieser Abend aus.

Leider stand nun am Dienstag schon die Heimfahrt nach Wuppertal an. Auf der Rückfahrt machen wir noch einen Stopp in Olbernhau. In den Kunstgewerbe-Werkstätten (KWO) hatten wir Gelegenheit, uns bei einer Führung durch den Betrieb davon zu überzeugen, dass die Räuchermännchen, Weihnachtspyramiden und sonstigen Kunstgegenstände wirklich in Handarbeit gefertigt werden. Jede Figur wird liebevoll gestaltet und bemalt. In dem angeschlossenen Verkaufsraum konnte, wie schon in Seiffen, so mancher nicht widerstehen und nahm sich noch ein Erinnerungsstück mit.

Anke Gordon                    stellv. Vorsitzende Wanderfreunde Wuppertal e.V.

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